Auf nach Südschweden –
Hansestadt Wismar und Insel Poel
Hier ist Südschweden, so hört man es noch manchmal
von älteren Einwohnern Wismars. Die Hansestadt Wismar
gehörte bis 1903 zum schwedischen Hoheitsgebiet.
Durch den Westfälischen Frieden 1648 erhielt Schweden
Wismar und Teile der Insel Poel. Im Mittelalter einst
groß, reich und mächtig, war die Stadt den
Schweden nach dem 30ig jährigen Krieg eine willkommene
Beute. Doch eingeengt in Festungsmauern verlor Wismar
allmählich seine wirtschaftliche Bedeutung. Heute
ist Wismar wieder eine pulsierende Stadt, Hochschulstadt
und Wirtschaftsstandtort.
Von Wismars einstiger Größe und Bedeutung
zeugen heute noch die mächtigen Kirchen St. Nikolai,
St. Georgen, der Marienkirchturm und der größte
Marktplatz Norddeutschlands mit der wunderbaren Wasserkunst.
Suchen Sie mit uns die Spuren vergangener Zeiten. Kulinarische
Entdeckungen bieten historische Lokale, Kutter am Hafen
oder auch eine kleine Kaffeerösterei in der Altstadt.
Südschweden, das war auch die Insel Poel. Über
eine Brücke leicht erreichbar erblickt man vom
Festland her kommend von weitem den hoch aufragenden
Turm der gotischen Inselkirche. Diese steht in der alten
Schlosswallanlage, deren Hauptgebäude zwar im 30-jährigen Krieg
zerstört wurde, deren Schanzen aber noch heute
von der wechselvollen Geschichte der Insel berichten.
Der Haupthafen der Insel ist in Kirchdorf und ein kleiner
romantischer Fischerei- und in Timmendorf Strand. Strandkörbe,
feiner weißer Sand, flaches Wasser laden zum Verweilen
ein.
MV-Reiseleiter e.V. Ihre Gästeführer in Mecklenburg-Vorpommern